An unserer Schule gibt es viele verschiedene Personen, die eine wichtige Rolle für die Schülerinnen und Schüler spielen. Dazu gehören z.B. der Schulsanitätsdienst, die Mediatoren oder auch die Vertrauenslehrer/-innen. Um euch einen Überblick zu verschaffen, waren u.a. Herr Weidenthaler und Frau Mindl bereit, an einem Interview teilzunehmen.
Diese Fragen zum Schulsanitätsdienst hat Frau Mindl beantwortet:
Wie geht ihr vor, wenn eine Durchsage kommt und ihr benötigt werdet?
Bei einer Durchsage überlegt man, ob man Dienst hat. Wenn ja, dann geht man zum Ort, der durchgesagt wurde und schaut, was zu tun ist und danach eventuell ins Sanizimmer und Ausrüstung holen. Wenn es ganz schlimm ist, werden Herr Weidenthaler oder Frau Mindl dazu gerufen.
Was war euer schlimmster Fall?
Der schlimmste Fall bisher war ein Großeinsatz in der Gymnasium Turnhalle. Da bekamen mehrere Mädchen eine plötzlichen Hustenreiz und teilweise Atemnot, nachdem sie einige Zeit in einer Umkleide gewesen waren. Zuerst bestand dann ein Anfangsverdacht auf ein Gasleck. Es hat sich dann aber am Ende herausgestellt, dass das alles nur die Psyche der Mädchen war. Wie das genau Zustande gekommen ist, ist nicht bekannt.
Weitere Fälle sind:
- Reißnagel frontal in der Stirn
- Hand in der Heizung eingezwickt, so dass die Feuerwehr kommen musste und die Heizung aufspreizen musste
- Epileptischer Anfall im PC-Raum
- Zahn ausgeschlagen (konnte anhand einer Zahnaufbewahrungsbox gerettet werden)
- Hand in der Tür und Tür zugeschlagen -> Quetschungen
- Nasse Gänge beim Abistreich, ausgerutscht mit Glasflaschen in der Hand, in die Scherben gefallen und schwere Schnittverletzungen
Wie kommt man zum Schulsanitätsdienst?
Um Schulsanitäter zu werden, muss man sich bei Frau Mindl oder Herrn Weidenthaler melden. Dann macht man einen Erste-Hilf-Kurs, der indirekt über die Schule geht, und schon ist man dabei.
Diese Fragen hat Johanna Gierke, eine Schülerin der 12. Klasse, in ihrer Rolle als Mediatorin beantwortet:
Welche Fähigkeiten und Methoden lernt ihr?
Wir lernen jedem gut und gleich viel zuzuhören, immer neutral zu bleiben und Gespräche fair zu führen. Außerdem üben wir, Konflikte zu lösen und beiden Seiten gleich viel zu helfen.
Wie können Schüler euch kontaktieren und bleibt alles vertraulich?
Schüler können uns in den Pausen oder über Lehrkräfte ansprechen. Jede Lehrkraft kann angesprochen werden und diese leiten das dann zu mir weiter. Alles, was besprochen wird, bleibt vertraulich. Es wird nichts deinen Lehrern „verraten“.
Wie läuft ein Schlichtungsgespräch ab?
Zuerst erzählen beide Seiten ihre Sicht. Danach schauen wir gemeinsam, worum es eigentlich geht, und suchen eine Lösung mit der beide einverstanden sind und wir versuchen den Streit zu beenden.
Diese Fragen hat Herr Weidenthaler, der Verbindungslehrer im Schuljahr 2025/ 26, beantwortet:
Seit wann sind sie SpongeBob-Fan?
Seit es SpongeBob gibt. Er und Patrick sind so unbekümmert und unabsehbar lustig.
Was sind ihre Aufgaben als Verbindungslehrer?
Als Verbindungslehrer bin ich hauptsächlich eine Verbindung von Schülern und Schülerinnen und Lehrkräften wenn z.B. Beschwerden oder Konflikte auftreten. Auch die zentrale Vermittlung von Interessen der Schulleitung an die Schülerschaft oder die Vermittlung von Wünschen an die Schulleitung gehören zu meinen Aufgaben. Zudem berate ich die SMV, die übrigens von den Schülersprecher*innen geleitet wird.
An was müssen sie sich halten?
Wie bei anderen Anliegen auch gilt natürlich die Verschwiegenheitspflicht und mitgeteilten Schülerangelegenheiten müssen natürlich vertraulich behandelt werden.
Wann kann man zu ihnen kommen?
Erreichen kann man mich ganz normal entweder persönlich in der Schule, per Mail oder über den ByCS-Messenger.
von unseren Autorinnen Hannah und Thea

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