Ihr kennt das sicherlich: Stress. Ein Wort, sechs Buchstaben und ein Haufen schlechter Gefühle. Das kommt nicht selten vor! Auch für Kinder im Schulalltag ist das häufig „normal“.
Hier kommen (laut der Webseite meine-krankenkasse.de) die 5 wichtigsten Stressfaktoren bei Kindern:
- Druck (z.B. gute Leistungen zu erbringen)
- Die Vereinbarkeit von Schule/Arbeit und Privatleben
- Kritische Lebensereignisse (die auch schwer verarbeitet werden können)
- Soziale Probleme (z.B. Schwierigkeiten, Freunde zu Finden oder Angst, anderen nicht zu gefallen)
- Zu viel Medien (Mühe, all die Reize zu verarbeiten)
Naja, jetzt weiß ich ja vielleicht, woher mein Stress kommt. Aber: was kann ich dagegen tun?
- Grundsätzlich ist es wichtig, mit jemandem zu sprechen. Es muss kein super Psychologe sein, aber jemand, dem du vertrauen kannst und der dich versteht! (z.B. Eltern aber auch Freunde)
- So schwer es auch klingt, aber: nicht unterkriegen lassen!!!
- Routinen sind auch eine gute Methode. Sucht euch ein Zeitfenster nach der Schule, in dem ihr euch mal nur entspannt. Danach fangt ihr an zu lernen.
- Apropos lernen: Ihr braucht eine gute Lernmethode!
Das sind meine Top Lernmethoden:
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Die Pomodoro–Technik (auch 10-5 Methode):
Stell dir einen Timer/Eieruhr auf zehn Minuten. In diesen zehn Minuten legst du dein Handy und alles, was dich ablenkt weg und lernst konzentriert deinen Stoff und machst nichts anderes. Wenn die zehn Minuten vorbei sind, stellst du deinen Timer auf fünf Minuten. In diesen fünf Minuten hast du Pause. Aber Achtung: Gehe nicht an dein Handy (oder Tablet etc.) und lese auch kein spannendes Buch, damit dein Gehirn den eben gelernten Stoff verarbeiten kann. Stattdessen gehe kurz raus, spiele mit deinem Haustier oder mache Sport. Du kannst natürlich aus der 10-5 Methode eine 10-20 Methode usw. machen. Kleiner Fun Fact: Die Pomodoro-Technik heißt deshalb so, weil der Erfinder, er kam aus Italien, statt einer Eieruhr eine „Tomatenuhr“ verwendete und Pomodoro auf italienisch Tomate heißt.
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Die 2*3*4 Methode:
In dieser Methode liest du dir den Lernstoff zweimal durch und sagst dir das Gelesene dreimal laut vor und schreibst es auf. Diesen Vorgang wiederholst du viermal in immer größer werdenden Abständen. Somit verankerst du den Stoff in deinem Gehirn, indem du hörst, siehst und schreibst.
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Die 5-10-15 Methode:
Du liest dir 5 Minuten deinen Stoff durch, schreibst alles ohne dein Heft ca. 10 Minuten auf und korrigierst das Geschrieben 15 Minuten lang.
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Die Erklär-Methode:
Schnapp dir deine Eltern oder dein Kuscheltier und erkläre ihnen den Lernstoff. Auch wenn sie zum Beispiel kein Latein können. Oder tu einfach so, als wärst du ein Youtuber und erklärst in einem Video, was du lernen musst.
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Bilder und Mindmaps:
Bilder helfen, da unser Gehirn visuelle Informationen bis zu 60.000-mal schneller verarbeitet als Text. Außerdem können Bilder effizienter im Langzeitgedächtnis gespeichert werden. Mindmaps helfen, weil sie komplexe Informationen visuell strukturieren und Zusammenhänge verdeutlichen.
Also wenn ich mal ehrlich bin, dann hat mir die Pomodoro Technik schon am besten geholfen! 🙂
Ich glaube, das sind jetzt genug Tipps zum besseren Lernen! Machen wir mit einem anderen Thema weiter!
Wie viele Kinder sind von diesen Stresssymptomen betroffen?
Laut der Webseite projuventute.ch sind rund ein Drittel der Kinder und Jugendlichen gestresst.
Was sind die häufigsten Stresssymptome?
Verspannungen, Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme, Magenschmerzen, Zähneknirschen, Hautprobleme und Atemnot. Aber nur wenn du mal Verspannungen verspürst, bedeutet das nicht automatisch, dass du unter psychischen Stress stehst.
Welche Folgen hat Stress?
Stress ist nicht ganz ungefährlich. Das zeigt auch die Webseite gesund.de. „Neben den typischen Stresssymptomen können bei anhaltendem Stress chronische oder immer wiederkehrende Erkrankungen entstehen. Dazu gehören z.B. Probleme mit dem Verdauungssystem.“
Die Psyche kann ebenfalls betroffen sein: Häufiger Stress verursacht teils Depressionen, psychische Störungen oder Ängste.
von unserer Autorin Lena

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