Ein schützenswertes Tier

Fischotter zu sehen wäre für viele eine niedliche Vorstellung. Aber: Sie sind in unseren menschlichen Lebensräume gefährdet. Warum? Das erfährst du hier!

Wie sieht ein Fischotter aus? Fischotter haben flauschiges braunes Fell, verhältnismäßig kleine Beine und Pfötchen und eine spitze Schnauze. Sie sind ziemlich lang und damit die längsten Marder. Ihr sehr dichtes Fell schützt vor Kälte und Wasser. Der Pelz, der auf der Bauchseite heller ist, ist so, dass das Wasser nicht zur Haut dringen kann – was bei 80-100 Millionen Haaren auch zu erwarten ist. Das ist auch sehr praktisch, denn Fischotter sind eine der besten Schwimmer der Landraubtiere.

Auf ihrer Speisekarte stehen Frösche, Insekten, Schermäuse, Wasservögel und ähnliches Getier. Aber vor allem mögen sie Fische, Fische und Fische.

Der Fischotter symbolisiert soziale Verbundenheit, Verspieltheit und Lebensfreude, denn Fischotter spielen für ihr ganzes Leben gern. Nachdem sie den ersten Schrecken vor dem Wasser überwunden haben, tollen sie liebend gern darin. Oft kann man sie beobachten, wenn sie von Steinen runterrutschen und durch das Wasser schießen.

Vor allem putzen sie sich aber gern. Obwohl sich Fischotter manchmal im trüben Wasser aufhalten, befinden sich kleine Algen oder Schlamm im Fell, die sie loswerden wollen. Aber dieses Pflegebewusstsein wird ihnen zum Verhängnis: Jäger wollen ihre weichen und warmen Felle. Das WWF Artenlexion meint: Fischotter sind potentiell (= vermutlich) gefährdet. Aber die Seite wasser-otter-mensch.de sagt, dass Fischotter zu den am stärksten gefährdeten Säugetieren gehören. Die deutsche Wildtier Stiftung ruft dagegen aus, dass Fischotter trotz Bestandszunahme in den letzten Jahren aktuell auf der roten Liste der gefährdeten Tierarten Deutschlands in die Kategorie 3 (bedroht) geführt wird.

Trotz der verschiedenen Einschätzungen sollten wir alle zusammenhelfen, die Natur zu erhalten und zu erweitern, damit sich Pflanzen, Tiere und sogar wir Menschen besser fühlen.

von Yasmin B.

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